Schädelasymmetrie beim Baby: Ursachen und was hilft
Ein abgeflachter Hinterkopf beim Baby ist häufig und meist harmlos. So entsteht eine Lagerungsasymmetrie und so unterstützen Lagerung, Bewegung und bei Bedarf eine Kopforthese.
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Tobias
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Schädelasymmetrie: ein abgeflachter Kopf ist meist gut beeinflussbar
Viele Babys entwickeln durch die bevorzugte Kopflage eine leichte Abflachung am Hinterkopf. Das ist häufig und meist gut beeinflussbar. Wir zeigen, was hilft und wann eine Kopforthese sinnvoll sein kann.
Was ist eine Schädelasymmetrie?
Eine Lagerungsasymmetrie (Plagiozephalie) ist eine Verformung des noch weichen Babykopfes durch anhaltenden Druck auf eine Stelle, meist am Hinterkopf. Sie betrifft die Kopfform, nicht die Entwicklung des Gehirns.
Wie sie entsteht
Häufig durch eine bevorzugte Kopflage, etwa beim Schlafen in Rückenlage (die zur Vorbeugung des plötzlichen Kindstods richtig und wichtig ist) oder bei einer Vorzugshaltung des Kopfes, manchmal mit verkürzter Halsmuskulatur.
Was Eltern tun können
- Kopflage im Wachsein abwechseln, zur weniger genutzten Seite anregen
- viel betreute Bauchlage im Wachzustand (Tummy Time)
- Spielreize und Lichtquelle wechselnd anbieten
- bei Vorzugshaltung an Physiotherapie denken
Wann eine Kopforthese?
Bessert sich eine ausgeprägte Asymmetrie durch Lagerung und Bewegung nicht ausreichend, kann im richtigen Zeitfenster eine Helmtherapie infrage kommen. Die Einschätzung treffen die Fachleute.
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Auf einen Blick
Eine Schädelasymmetrie beim Baby entsteht meist durch eine bevorzugte Kopflage und ist häufig und gut beeinflussbar. Lagewechsel, betreute Bauchlage und Bewegung helfen, bei Vorzugshaltung auch Physiotherapie. Bei ausgeprägter, anhaltender Asymmetrie kann eine Kopforthese sinnvoll sein.
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Geschrieben von
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Tobias
Tobias Nierade arbeitet seit 2020 beim Berliner Sanitätshaus Seeger und leitet heute den Online-Shop Seeger24 sowie den Telefonvertrieb für Pflegebedarf. Begonnen hat er als Junior Controller, danach folgte die Projektleitung für Digitalisierung und Prozessmanagement. Inzwischen verantwortet er das Produktsortiment und die strategische Ausrichtung des Online-Sanitätshauses, mit einem Schwerpunkt auf Mobilität, Pflegebedarf und Bandagen. Seine Beiträge entstehen aus dem, was im Tagesgeschäft tatsächlich gefragt wird: von der Pflegekassen-Pauschale über die richtige Greifzange bis zum barrierefreien Badumbau.




