Spina bifida: Versorgung bei offenem Rücken

Bei Spina bifida ist die Wirbelsäule in der Entwicklung nicht vollständig geschlossen. So unterstützen Orthesen, Mobilitätshilfen und Versorgung Entwicklung und Selbstständigkeit.

Tobias

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Ratgeber Kinderorthopädie Lesezeit ca. 4 Min

Spina bifida: Entwicklung und Selbstständigkeit fördern

Bei der Spina bifida schließt sich die Wirbelsäule in der frühen Entwicklung nicht vollständig. Je nach Höhe und Ausprägung sind Beine, Blase und Darm betroffen. Mit der richtigen Versorgung lassen sich Entwicklung und Selbstständigkeit gut fördern. Wir geben einen Überblick.

Was ist eine Spina bifida?

Spina bifida (offener Rücken) ist eine angeborene Fehlbildung, bei der sich Wirbelsäule und Rückenmark nicht vollständig schließen. Die Auswirkungen hängen stark von Höhe und Ausmaß ab.

Mögliche Auswirkungen

  • Lähmungen oder Gefühlsstörungen in den Beinen, je nach Höhe
  • Funktionsstörungen von Blase und Darm
  • Fußfehlstellungen, Hüft- und Wirbelsäulenthemen
  • sehr unterschiedliche Ausprägung von leicht bis stark

Möglichkeiten der Versorgung

Orthesen führen und stabilisieren die Beine, ermöglichen Stehen und Gehen oder beugen Fehlstellungen vor. Je nach Bedarf kommen Rollstühle, Sitz- und Stehhilfen sowie Versorgung im Kontinenzbereich hinzu, eng abgestimmt mit Klinik und Therapie.

Alltag & Teilhabe

Ziel ist größtmögliche Selbstständigkeit in Spiel, Schule und Alltag. Die Versorgung wird am Entwicklungsstand ausgerichtet und mit dem Wachstum angepasst.

Wir begleiten Sie

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Versorgung für Ihr Kind

Die Versorgung in der Kinderorthopädie ist individuell und wächst mit. Unser Team berät einfühlsam und fertigt Orthesen, Einlagen und Hilfsmittel nach Maß, in enger Abstimmung mit Klinik und Therapie. Termin vereinbaren →

Auf einen Blick

Bei Spina bifida ist die Wirbelsäule nicht vollständig geschlossen, die Auswirkungen auf Beine, Blase und Darm sind sehr unterschiedlich. Orthesen, Mobilitäts- und weitere Hilfsmittel fördern Entwicklung und Selbstständigkeit. Die Versorgung ist individuell und wächst mit.

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Geschrieben von

Tobias

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Tobias Nierade arbeitet seit 2020 beim Berliner Sanitätshaus Seeger und leitet heute den Online-Shop Seeger24 sowie den Telefonvertrieb für Pflegebedarf. Begonnen hat er als Junior Controller, danach folgte die Projektleitung für Digitalisierung und Prozessmanagement. Inzwischen verantwortet er das Produktsortiment und die strategische Ausrichtung des Online-Sanitätshauses, mit einem Schwerpunkt auf Mobilität, Pflegebedarf und Bandagen. Seine Beiträge entstehen aus dem, was im Tagesgeschäft tatsächlich gefragt wird: von der Pflegekassen-Pauschale über die richtige Greifzange bis zum barrierefreien Badumbau.