Spitzfuß: Was hilft, wenn die Ferse nicht aufsetzt

Der Fuß steht in dauerhafter Zehenspitzenstellung, die Ferse erreicht den Boden kaum? So entsteht ein Spitzfuß und so wird er behandelt.

Tobias

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Ratgeber Fuß, Zehen & Sprunggelenk Lesezeit ca. 5 Min

Spitzfuß: wenn die Ferse nicht mehr aufsetzt

Der Fuß steht dauerhaft in Zehenspitzenstellung, die Ferse erreicht beim Stehen und Gehen kaum den Boden? Der Spitzfuß hat oft neurologische oder muskuläre Ursachen. Wir geben einen Überblick.

Was ist ein Spitzfuß?

Beim Spitzfuß (Pes equinus) ist der Fuß im Sprunggelenk dauerhaft nach unten gestreckt, die Wadenmuskulatur und die Achillessehne sind verkürzt. Die Ferse setzt beim Gehen nicht richtig auf, abgerollt wird über den Vorfuß.

Typische Symptome

  • Gehen auf den Zehenspitzen, Ferse setzt kaum auf
  • verkürzte Wade und Achillessehne
  • unsicheres Gangbild, erhöhte Sturzgefahr
  • Druckstellen am Vorfuß

Ursachen

Häufig liegen neurologische Erkrankungen (etwa nach Schlaganfall oder bei Zerebralparese), muskuläre Verkürzungen oder eine lange Ruhigstellung zugrunde.

Was hilft

Im Mittelpunkt stehen Physiotherapie und Dehnung der Wade sowie, je nach Ursache, eine Orthese (etwa eine Fußhebeschiene), die den Fuß in eine bessere Stellung führt. Die Versorgung erfolgt individuell.

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Versorgung nach Maß

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Wann zum Arzt?

Ein Spitzfuß gehört ärztlich und therapeutisch begleitet, da er meist eine behandelbare Grunderkrankung hat. Je früher gegengesteuert wird, desto besser lässt sich eine zunehmende Verkürzung vermeiden.

Auf einen Blick

Der Spitzfuß ist eine dauerhafte Zehenspitzenstellung mit verkürzter Wade, häufig mit neurologischer Ursache. Physiotherapie, Dehnung und eine passende Orthese verbessern Stand und Gang. Wichtig ist die ärztliche Abklärung der Grunderkrankung.

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Tobias Nierade arbeitet seit 2020 beim Berliner Sanitätshaus Seeger und leitet heute den Online-Shop Seeger24 sowie den Telefonvertrieb für Pflegebedarf. Begonnen hat er als Junior Controller, danach folgte die Projektleitung für Digitalisierung und Prozessmanagement. Inzwischen verantwortet er das Produktsortiment und die strategische Ausrichtung des Online-Sanitätshauses, mit einem Schwerpunkt auf Mobilität, Pflegebedarf und Bandagen. Seine Beiträge entstehen aus dem, was im Tagesgeschäft tatsächlich gefragt wird: von der Pflegekassen-Pauschale über die richtige Greifzange bis zum barrierefreien Badumbau.