Stuhlinkontinenz: Offen über ein Tabuthema und was hilft
Der ungewollte Verlust von Stuhl ist belastend, aber kein Grund zur Scham und oft gut behandelbar. So entsteht eine Stuhlinkontinenz und so finden Sie diskrete Hilfe.
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Tobias
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Stuhlinkontinenz: ein Tabuthema, das Hilfe verdient
Der ungewollte Verlust von Stuhl oder Winden ist für Betroffene sehr belastend, wird aber selten angesprochen. Dabei ist Stuhlinkontinenz oft gut behandelbar. Wir gehen offen damit um und zeigen, was hilft.
Was ist Stuhlinkontinenz?
Stuhlinkontinenz bedeutet, dass Stuhl oder Winde nicht sicher zurückgehalten werden können. Sie reicht von gelegentlichem unbemerktem Abgang von Winden bis zum Verlust von Stuhl. Sie ist häufiger, als viele denken, und sollte ärztlich abgeklärt werden.
Mögliche Ursachen
- geschwächter Beckenboden oder Schließmuskel (z. B. nach Geburten, Operationen)
- Durchfall, Reizdarm, Veränderungen des Stuhls
- neurologische Ursachen
- Erkrankungen des Enddarms
Was hilft
Je nach Ursache helfen Beckenbodentraining, das Anpassen der Ernährung und der Stuhlkonsistenz, ärztliche Behandlung und diskrete Hilfsmittel. Eine genaue Abklärung lohnt sich, weil viele Ursachen gut behandelbar sind.
Im Alltag
Diskrete Vorlagen und Hautschutz geben Sicherheit und schützen die empfindliche Haut. Ein fester Toilettenrhythmus und eine ballaststoffangepasste Ernährung können unterstützen.
Diskrete Versorgung
Unser Homecare-Team berät Sie vertraulich und unterstützt bei Auswahl, Rezept und regelmäßiger Lieferung der passenden Hilfsmittel, auf Wunsch bequem nach Hause. Vertraulich anfragen →
Auf einen Blick
Stuhlinkontinenz ist belastend, aber kein Grund zur Scham und oft gut behandelbar. Je nach Ursache helfen Beckenbodentraining, angepasste Ernährung, ärztliche Behandlung und diskrete Hilfsmittel mit Hautschutz. Der wichtigste Schritt ist die offene ärztliche Abklärung.
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Geschrieben von
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Tobias
Tobias Nierade arbeitet seit 2020 beim Berliner Sanitätshaus Seeger und leitet heute den Online-Shop Seeger24 sowie den Telefonvertrieb für Pflegebedarf. Begonnen hat er als Junior Controller, danach folgte die Projektleitung für Digitalisierung und Prozessmanagement. Inzwischen verantwortet er das Produktsortiment und die strategische Ausrichtung des Online-Sanitätshauses, mit einem Schwerpunkt auf Mobilität, Pflegebedarf und Bandagen. Seine Beiträge entstehen aus dem, was im Tagesgeschäft tatsächlich gefragt wird: von der Pflegekassen-Pauschale über die richtige Greifzange bis zum barrierefreien Badumbau.




